2005 verschwanden in Deutschland 121.000 Arbeitsplätze
Kein schöner Gruß zum Jahresanfang, ich weiß. Aber die bittere Wahrheit für viele in Deutschland. (Update 10.01.06)
Die Deutsche Welle schreibt heute:
Neue Ein-Euro-Jobs konnten 2005 den beschleunigten Stellenabbau in der Industrie und am Bau nicht ausgleichen. Insgesamt gingen in Deutschland 121.000 Arbeitsplätze verloren, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Im Jahresdurchschnitt gingen 38,7 Millionen Menschen einer regulären Arbeit nach. Das waren 0,3 Prozent weniger als 2004, als Ich-AGs und Minijobs noch für einen Anstieg der Erwerbstätigenzahl um 0,4 Prozent oder 146.000 gesorgt hatten. Für den Stellenschwund war 2005 vor allem der - wenn auch verlangsamte - Abbau voll sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze und die stärkere Reduzierung von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen verantwortlich.Übrigens, in Irland wurden im gleichen Zeitraum etwa die gleiche Menge an neuen Arbeitsplätzen geschafft!!!! (Siehe Central Statistics Office)
Update (10.01.06):
Folgende Nachricht möchte ich noch hinzufügen:
Inzwischen ist die Arbeitslosennquote übrigens noch weiter gesunken: im November 2005 waren nur noch 6,4 Prozent allerKanadas Arbeitslosenquote sinkt auf tiefsten Stand seit 30 Jahren
Seit 30 Jahren hat es in Kanada nicht mehr so wenige Arbeitslose gegeben wie im Oktober. Die Quote fiel auf 6,6 Prozent, nachdem im Oktober 68.700 neue Jobs hinzugekommen waren. Analysten hatten mit 20.000 neuen Stellen gerechnet und waren davon ausgegangen, dass die Arbeitslosenquote bei 6,7 Prozent verbleibt.
Beim Großteil der neuen Oktober Stellen handelt es sich um Halbzeitstellen. Allerdings sind die meisten neuen Jobs dieses Jahr Ganztagsbeschäftigungen gewesen. 2005 wurden bisher 1,3 Prozent mehr neue Jobs geschaffen als im Jahr zuvor.
Kanadier im arbeitsfähigen Alter ohne Job.
